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im Großen Torfmoor

Natur fotografieren ist Erleben aus erster Hand. - Fritz Pölking

Zwischen Mittellandkanal und Wiehengebirge, liegt das Große Torfmoor. Es ist das größte und wertvollstse zusammenhängende Moorgebiet in Nordrhein-Westfalen. 1980 wurde es unter Naturschutz gestellt. Große Flächen wurden wieder vernässt und neue Wasserflächen angelegt. Birken, die dem Moor das notwendige Wasser entziehen, wurden entfernt. Seitdem haben sich wieder viele hochmoortypische Pflanzen und Tiere angesiedelt. Ein Spaziergang durchs Moor ist zu jeder Jahreszeit reizvoll.

 

Naturschutz

Vier Wege wurden führen heute durch das große Torfmoor. Drei Rundwanderwege und der Moor-Erlebnispfad. Drei Beobachtungstürmetürme wurden gebaut. Jeder darf sie benutzen. So ist es möglich, die Natur aus luftiger Höhe zu beobachten ohne die Tiere zu stören.

Antwort auf deine Fragen bekommst du bei einer naturkundlichen Führung durchs Moor

 

die vier Jahreszeiten

Im Frühling erwacht die Natur und Wollgras färbt die weiten Wiesen weiß. Graugänse und Lachmöwen können jetzt beobacht werden. Und das Quaken der Frösche ist nicht zu überhören. Sie zu entdecken ist schon etwas schwieriger. Denn auch der Storch besucht gerne das Moor.

Im Sommer flimmert die Hitze über dem Moor und die Glockenheide blüht. Kleinere Fächen haben sich Rosmarinheide, Moosbeeren und Schnabelried erobert. Auch Sonnentau, Wasserschlauch und Lungenenzian haben sich wieder angesiedelt.

Im Herbst färbt sich das Moor rötlich golden und die Pilze kommen aus dem Boden. Fliegenpilze, Bowisten und wie sie alle heißen. An den letzten warmen Tagen fliegen auch noch einige Schmetterlinge und Libellen.

Im Winter wird es still im Moor und Schnee dämpft alle Geräusche. An frostigen Tagen hat der Morgennebel alle Planzen mit Raureif überzuckert und zeigt uns eine andere stille, verzauberte Welt. Erst im Frühling kehrt das Leben zurück ins Moor.

 

Tageszeiten

Wenn morgens der Nebel übers Moor wabert, zaubert er für uns eine verwunschene Welt. Die Sonne steigt höher und der Nebel fällt. Dann löst sich die morgendliche Zauberwelt auf und ein neuer Tag im Moor beginnt.
Im Winter, wenn es friert, zeigt sich uns eine wunderschöne überzuckerte Landschaft.