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Helgoland

Irgendwo ins grüne Meer hat ein Gott mit leichtem Pinsel lächeld, wie von ungefähr, einen Fleck getupft: die Insel - James Krüss

Deutschlands einzige Hochseeinsel trennen rund sechzig Kilometer oder ca. eine Stunde Fahrt mit dem Katamaran vom Festland. Wer Helgoland nur für einen Tag besucht hat vier Stunden Zeit um die Insel zu erkunden.

 

roter Fels im Meer

Die Klippen ragen etwa 50 Meter aus dem Meer. Die "Lange Anna" ist das Wahrzeichen der Insel. Sie ist die letzte Felsnadel, die das Meer durch Erosion geformt hat.

Helgoland ist die Insel der Länder. Unterland und Oberland entstanden auf natürlich Weise. Die große Sprengung nach dem zweiten Weltkrieg lies das Mittelland zurück. Das Nordostland und das Hafengelände wurde künstlich aufgespült. Die Länder sind durch Treppen miteinander verbunden.

Helgoland hat auch eine eigene Sprache - Halunder. Aber nur noch ein Drittel der Einheimischen sprechen sie. Deshalb wird Halunder an der Volkshochschule angeboten und Schulkinder könnem sie in der Schule lernen. Alle Wegweiser auf sind Helgoland zweisprachig beschriftet.

 
 

Skittenhörn

Den Namen verdanken die drei Felsen den Lummen - den Skitten, wie sie auf halunder heißen. Sie bilden zusammen mit dem Helgoländer Felssockel das Naturschutzgebiet Lummenfelsen. In den Klippen brüten verschiedene Seevogelarten. Die Trottellummen sehen aus wie kleine Pinguine. Der Tordalk ist ihnen sehr ähnlich, aber er hat schwärzeres Gefieder und einen dickeren Schnabel. Die Dreizehenmöwe ist eine kleine Möwe und an ihren schwarzen Beinen gut zu erkennen. Der Eissturmvogel ähnelt den Möwen. Er unterscheidet sich von ihnen durch eine kleine Röhre auf seinem Schnabel. Vom Klippenrandweg kann man die Vögel nirgends so gut beobachten wie hier.

Seit den 1990er Jahren erobern die Basstölpel die Helgoländer Klippen. Und weil der Platz in den Felsen immer knapper wird, brüten sie auch auf der Langen Anna.

Aktuell wurden bei den Trottellummen ca. 3.000 Brutpaarepaare gezählt. Bei den Tordalken und den Eissturmvögeln waren es jeweils etwa 50 Brutpaare. Die Dreizehenmöwen haben die meisten Brutpaare am Lummenfelsen, ca. 5.000. Und die Basstölpel sind zur Zeit mit etwa 1.000 Brutpaaren anzutreffen

 

die große Sandkiste

Etwa einen Kilometer entfernt von der Hauptinsel liegt die Düne. Der kinderfreundliche Südstrand lädt im Sommer zum baden und sonnen ein. Am rauheren Nordstrand lassen sich Seehunde und Kegelrobben beobachten. Die Aade, ein Kiesstrand ist Brutgebiet für die Heringsmöwen. Auf der Düne befindet sich auch der kleine Helgoländer Flughafen. Und der Friedhof der Namenlosen lädt ein zum stillen Gedenken.

 

allzeit bereit

Im Helgoländer Hafen liegt Deutschlands größter Seenotrettungskreuzer - die "Hermann Marwede". Mit etwas Glück ist er zu besichtigen. Weitere Informationen findest Du auf der Seite der     Seenotretter 

 

wenn es dunkel wird

strahlen Hafen, Straßen, Plätze und Häuser im abendlichen Licht. Spiegelt sich das Licht noch im Wasser wird es vielfach zurückgeworfen.